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Infovideo Kälte 1: Lerne Kälte zu lieben wie einst unsere Vorfahren es mussten

Dieser Blog geht um das Thema Kälte im Kontext der Entwicklung des Menschen. Dieser Betrag ist zu dem auch als Infovideo verfügbar. Es dient als Einleitung für das was jetzt noch alles kommt und zwar in Form von Blogbeiträgen und Infovideos! Dort schauen wir uns diese Informationen tiefer an und gehen auf die Verbindung zwischen Kälte, Diabetes, Homosapiens/Neandertaler ein. Genau hier kommt der Zuckertest ins Spiel.



Eine Frage der Wissenschaft und Evolutionsbiologen ist es, wie hat sich das Gehirn des Menschen entwickelt oder weiterentwickelt.

Die letzten 800.000 Jahre spielen hier eine entscheidende Rolle! Aber warum?

Wie in letzten Blogbeiträgen erwähnt wird genau diese Zeitspanne durch Temperaturschwankungen ausgezeichnet. Im Infovideo geh ich hier näher auf diese Thematik ein und zeige die Kälte als einen möglichen Weg. Hier eine Grafik was chronologisch für die Entwicklung des Menschen zentral war.






Im Lehrbuch steht, dass der frühe Mensch aus Afrika nach Eurasien gekommen sein soll. Hier pilgerte er entlang von Gewässern bzw. entlang der Küste bis nach Mitteleuropa. Ich weiß dieses Thema führt immer wieder zu Glaubenskonflikten. Mir geht es nicht um die Frage Gott oder Wissenschaft, sondern beides zu verbinden und aus den wissenschaftlichen Erkenntnissen ein logisches Bild aufzubauen. Warum? Das was wir besser verstehen, können wir noch besser auf unsere Körper anwenden!

Diese Ausbreitung des Menschen hat natürlich nicht jeder einfach mitgemacht. Einige blieben, andere starben und wieder andere Forschergruppen wollten mehr entdeckten. Try and error und natürlich Überlebensdrang. Manch eine Abstammung war nicht in der Lage die kommenden Klimaveränderungen zu überstehen. Sie konnten sich nicht entsprechend anpassen und starben. Die Rede ist hier vom Neandertaler. Dieser soll vor 40.000 Jahren hier in Europa gelebt haben und die drastischen Veränderungen dann doch nicht gemeistert haben. Im Grund war er nicht mehr effizient genug. Von ihm haben auch wir, der Homo sapiens ein paar Genabschnitte, welche sich auf den Zuckerkonsum auswirken etc.



Eiszeit: Neanderthalensis

Was zeichnet den Neandertaler aus? Der Homo Neanderthalensis lebte u.a. im Europa und zwar im kalt-warmen Europa. Sie durchlebten genau die Temperaturschwankungen im letzten Blog erwähnt. Auch sie zogen durch die Gegend im Wandel der Jahreszeiten. Sie hatten eher kurze Arme und Beine und ein großes Mittelgesicht mit großen Nasenhöhlen. Dies scheint eine erfolgreiche Anpassung für die Kälte zu sein. Ich bin mit diesen und folgenden Aussagen allerdings sehr vorsichtig! Eine große breite Nasehöhle (nicht unbedingt die Nase selbst, sondern der Hohlraum) ermöglicht mehr Kontakt zwischen der kalten Außenluft und dem Venengeflecht in der Nase. Die Nase selbst und Nasenflügel mit Knorpel wird schmäler, sodass ein besserer Kontakt möglich wird. So konnte die kalte Luft erwärmt werden.

Wie dem auch sei, wichtig ist dass du verstehst in der Kälte befindet sich mehr Energie in der Luft. In anderen Worten befindet sich hier mehr Sauerstoff, mehr Elektronen!

Ich hoffe du verbindest hier wieder ein paar wichtige Infos zum Thema Energiestoffwechsel! Am Ende geht es doch um den Sauerstoff im Mitochondrium! Mehr Atemluft bedeutet mehr Energie, welches sich natürlich auf unseren Stoffwechsel auswirkt! So konnte er mehr Energie erzeugen und ganz wichtig mehr Wärme! Macht Sinn oder? Er brauchte ca. 4480 Kalorien pro Tag! Wobei ich hier erwähnen muss, dass diese Angaben aus Studien nicht ganz korrekt sein können. Warum? Wegen der Kälte! In der Kälte gibt es in der Regel weniger Nahrung, dafür kaloriendichte Lebensmittel vor allem Fett und Protein. Dennoch gelten in der Kälte andere Regeln. Genau darüber geht es im Infovideo Kälte.



Folgt man den Daten über den Neandertaler wird ersichtlich, dass er wohl durchaus sehr viel tierisches gegessen haben muss. Er muss wohl ein Jäger gewesen sein, der überwiegend Fleisch aß. Er war wohl nicht am Ackerbau interessiert.

Wir, also der Homo sapiens war mit dem Neanderthalensis in der Lage Kleidung anzufertigen und sich so gegen die Kälte zu schützen. Fakten zeigen, dass wir es deutlich mehr nutzen und auch in wärmeren Gegenden lebten. Bedeutet der Homo hat sich eher für einen Wärme Weg entschieden, wobei er auch in der Kälte leben musst, während der Neandertaler in Europa blieb. Er war hier dem Klima ausgesetzt und damit auch teilweise der Kälte. Die totale Kälte soll er nicht überstanden haben. Zu dem bewegte er sich immer mehr in Richtung Norden, welches sein Ende bestimmen sollte.

Heute ist es so dass wir mit ein paar Ausnahmen überhaupt die einzigen Lebewesen sind, die in der Lage sind überall auf dem Globus zu leben. Natürlich nicht dank unsere Anpassung an die Natur, sondern durch die Entwicklung der Technologie. Zu erst war es das Feuer, die Kleidung und heute ist es die Heizung und andere technische Errungenschaften. Diese haben natürlich wieder Nachteile, welche sich heute als Krankheiten zeigen. Darum soll es im Infovideo gehen.

Wir, als auch der Neandertaler musste in der Kälte leben. Wir haben zu bestimmten Zeiten in Höhlen gelebt und mussten uns diesem kalten Klima anpassen.



Ernährung

Fakt ist die Ernährungsweise von Neandertalern hat sich von der unseren unterschieden. Wir haben begonnen mehr und mehr Kohlenhydrate zu essen. Was auch ok war, denn wir hatten Sie. Der Neandertaler hatte sie überwiegend nicht und wenn dann nur sehr begrenzt. Doch auch wir Menschen musste in der Kälte leben. Den Bezug Ernährung habe ich im ersten Blog dargestellt. Bitte noch mal lesen oder im Video anschauen.


Kurz und knapp: Es geht um Kälte, es geht um Anpassung es geht um Energiestoffwechsel.

In der Kälte ist alles ein wenig anders als in der Wärme, dies wird häufig unterschätzt. Und genau hierin liegt die Magie und der Nutzen der Kältetherapie. Stellen wir uns einen frühen Menschen vor der in der Kälte lebt. Seine ganze thermodynamische Energiebereitstellung muss natürlich anders sein. Er verbraucht nun mal deutlich mehr Energie zur Wärmebereitstellung. So solltest es auch du im Winter!

Hier spielt unsere Schilddrüse und das Fettgewebe eine entscheidende Rolle. T3, die aktive Hormonform der Schilddrüse muss hier wirken und aktiviert werden.

Unser Gewebe aktiviert die Vorgängerform/inaktive Form T4 in T3. Hierzu gibt es spezielle Enzyme. Die Typ 2 Deiodinase übernimmt hier die Aufgabe in zentralen Geweben wie Schilddrüse, Herz, ZNS, braunem Fettgewebe, Zirbeldrüse, Plazenta etc.

Wir kennen Mutationen an diesem Enzym, welches mit heutigem Diabetes in Zusammenhang steht. Weiteres hierzu im Infovideo weiter unten und der Verbindung zum deinem Zucker-/Kohlenhydratkonsum.

Nun hatte der frühe Mensch, oben genannt, durch die Kälte einen enormen D2 boost erhalten. Zu dem aßen wir mehr Fett, Meeresnahrung etc. welches unser Gehirn und Energiestoffwechsel ebenfalls beeinflusste. Dass du dir vorstellen kannst um welchen Boost es sich hier handelt ein paar Zahlen und Prozentangaben. Bis zu 50% mehr D2 ist in der Kälte möglich! 50-150% mehr! Dass muss sich mal jeder Kraftsportler der nach Wachstumshormonen und Testosteron schreit auf der Zunge vergehen lassen!


Kurz und knapp: Klimaveränderungen wirken sich auf unsere Endokrinologie also unsere Hormone aus. Gerade die Schilddrüsenhormone und Dopamin Werte sind krass angestiegen durch diese Veränderung. Das sind kleine Worte, allerdings mit einer sehr großen Bedeutung/Wirkung auf uns! Denk hier an das Gehirn, die Entwicklung des Menschen und generell Energie im System.


Ernährung: Zähne

Wir wissen also dass sich durch die Kälte und noch wichtiger der Kälteanpassung einiges in uns verändert hat. Hormone wirken in der Kälte ganz anders. Natürlich führt das zu Veränderungen am Körper und stellt evtl. auch einen Schlüssel dar wie sich das Gehirn weiter entwickelt hat und zwar schnell. Kleidung, Feuer und weitere Skills waren die Folge. Obwohl ich denke dass dies weniger genutzt wurde als wir es glauben. Warum? Unsere Vorfahren waren der Kälte bestmöglich angepasst!


Zu vor war es in den Tropen warm und gemütlich. Es bestand kein bis nur wenig Druck (Anpassungs- und Veränderungsdruck) etwas zu verändern. Doch das Klima sollte dies verändern. Ein neuer Weg musste her um Wärme zu erzeugen. Zu dem war mehr Energie nötig. Denn wir alle wissen heizen kostet Geld bzw. Energie. Eine Zahnentwicklung ist deshalb mehr als logisch, um mehr zu kauen und mehr Energie aus der Nahrung zu ziehen.. Mehr Energie für Leben, für den Aufbau eines Gehirn, für die Wärmeproduktion, zum Jagen und kämpfen. Die zunehmende Kälte war ein neuer Einfluss und die innere Wärmeproduktion die Lösung. Feinheiten im Infovideo.

Die Arbeiten von Cope zeigen hier die Entwicklung der Zähne im Rahmen der Evolution. Wer Zeit und Lust hat hier vertiefen. Die Form des Zahns selbst gibt uns Auskunft darüber was gegessen wurde bzw. welche Nahrung am geeignetsten für die Zähne war. Ganz grob können wir können zwischen Mahlen und Schneiden unterscheiden. Mahlen für Pflanzen und Schneiden für Fleisch bzw. tierisches..


Die Evolution bzw. die Ernährung anhand von Zähnen zu erläutern ist nicht ganz einfach und habe ich hier auch nicht zum Ziel! Allerdings steht klar, dass ein Hund Probleme hat Pflanzen zu essen. Man muss ihn nur dabei beobachten und erkennt, dass es nicht die für ihn gemachte Nahrungsquelle ist. Noch mal als Anmerkung nicht die Lebensmittel passen sich an uns an, sondern wir uns an die Lebensmittel :) Die Kau-/Kieferbewegung von Kühen zeigt eindeutig den Unterschied. Dazu sind Wiederkäuer nicht nur Mahler, sondern eben auch Wiederkäuer und das aus Gründen. Sie verschlingen das Gras, um es später noch mal gründlich zu mahlen. Die Zähne geben nicht unbedingt Auskunft darüber was gegessen wurde, sondern mehr darüber was gegessen werden kann.


Wir schauen uns dieses Thema in folgenden Beiträgen noch genauer an. Fakt ist, wir sehen eine Veränderung nach Region und nach Nahrungsweise/Lebensmittel. Ein Affe der Früchte ist hat ein anderes Gebiss als ein Jäger der Beute erlegt.


Kurz und knapp: Die Elektronendichte der Lebensmittel zwischen Affe und Mensch variiert enorm.


Zusammenfassung:

Vor ca. 40.000 Jahren muss es zu einer starken Veränderung gekommen sein. Wissenschaftler gehen von genetischen Mutationen aus. Wir wissen dass sich der Homo Sapiens zu dieser Zeit in Europa befand und wir wissen auch dass er sich hier der Kälte ausgesetzt hat. Zu dem muss er mit dem Neandertaler in Kontakt gekommen sein. Er muss ein extrem guter Jäger gewesen sein. Er hat einen großen Körperbau und soll von der Anpassung dem "Eskimo" gleichen. Der Femur (Oberschenkelknochen) soll stärker und mehr Wölbung aufweisen. Dies spricht für mehr Aktivität und Kraft-, Leistungsanforderung. Für uns Menschen, die ja heute hier leben war das ein Vorteil, denn in vielen von uns stecken Gene dieser Neandertaler. Diese Geneabschnitte ermöglichten dem Menschen in Europa mit Sicherheit noch besser hier zu überleben. Der Homo Sapiens hat gerade durch seine globale Ausbreitung extrem viel genetische Möglichkeit in sich, sich der Umwelt bestmöglich anzupassen. Diese Toolbox ist heute für viele Menschen ein Problem und äußert sich in Krankheiten, speziell dem Zuckerproblem!


In unseren Genen schlummert sehr viel Afrika und damit sehr viel Sonne doch auch sehr viel Kälte. Alles was in den letzten 60.000 Jahren außerhalb Afrikas geschah ist als Software in uns gespeichert. (Natürlich noch mehr doch ich möchte den Rahmen in diesem Blog nicht sprengen) Mehr darüber in der Blogreihe Entwicklung.

Grönland und andere kalte Regionen sind ein perfektes Beispiel dafür. Helle Haut, fettreiche Meeresnahrung und eine gute Kältetoleranz. Genvariationen zur perfekten Wärmeproduktion in diesen Gebieten.


Ich habe ein Infovideo aus mehreren Teilen zu diesem Thema gedreht. In diesem gibt es mehr Hintergründe zu genanntem und speziell der Verbindung zu Kohlenhydrate, der Kälte, vor allem der Kältetherapie und unsere Gesundheit. Denn, wie gerade erklärt, kommt nicht jeder mit Kohlenhydrate klar und das ist mit genanntem verbunden.









Quellen:

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