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Darmplan 5: Nahrungsergänzung Fokus Darmgesundheit

Updated: Feb 29

In diesem Blog geht es darum warum und welche Nahrungsergänzungen zum Darm- und damit Gewebeaufbau Sinn machen. Damit du mich richtig verstehst, ich bin der Meinung, dass mit der richtigen Ernährung keine Nahrungsergänzungen nötig sind. Dennoch ist es so, dass wir aus verschiedenen Gründen ergänzen und das macht auch bei bestimmten Supps (Nahrungsergänzungen) Sinn.


Ich möchte mit diesem Beitrag helfen. Ich habe das Gefühl, gerade wir modernen jungen Menschen müssen etwas für unseren Darm machen. Und in diesen schweren Zeiten brauchen wir unsere Gesundheit um weiterhin arbeiten zu können (Inflation) etc.

Wir wissen aus Studien, warum bestimmte Lebensmittel eine positive Wirkung haben. Ich möchte dir zeigen, mit welchen Supplements du den Darmaufbau i.w.S. unterstützen kannst.


Folgende Ergänzungen sind durch Studien belegt und müssen dennoch an dich angepasst werden! Welche Supps, dir wirklich was bringen bzw. in deiner Situation einen Sinn machen, muss analysiert werden. Bei Fragen und Unklarheiten einfach kontaktieren.

Disclaimer: Diese Liste dient nicht zur Eigentherapie und soll keinen Arzt ersetzten. Bei Problemen und Beschwerden sollten die Ergänzungen mit dem Arzt abgestimmt werden. Folgende Punkte dienen zur eigenverantwortliche Anwendung, welche ich im Kurs oder für Mitglieder näher beschreibe.


Nahrungsergänzungen wirken nicht von heute auf morgen. Bei einem richtigen Mangel kann es bis zu 3 Monate dauern, bis dieser ausgeglichen ist.

Folgende Liste ist nicht gerade kurz und alles davon ist nicht nötig. Beim Lesen dieser Liste wirst du merken, ob du diese Ergänzung brauchst oder nicht.


Wenn du von folgenden Nahrungsergänzungen irgendetwas benötigst informiere mich darüber. Ich kann dir günstige Nahrungsergänzungen direkt vom Großhändler zum super Preis besorgen. Supplements sind teuer und hier macht es durchaus Sinn etwas zu sparen. Gib mir Bescheid und ich schnüre dir ein passendes, günstiges Paket mit allem was du brauchst!!!



Supplements/Nährstoffergänzung

  • Chondroit Sulfat, Keratan Sulfat, Glukosamin Sulfat, (MSM) meistens in Kombination: 700-1250 mg pro Tag einnehmen. Die Kombination mit Sulfat hilft bei Osteoarthritis und anderen Gewebeentzündungen und Darmentzündungen

  • N-Acetyl Glukosamin: Es ist die Vorstufe der Hyaluronsäure, welche aus der Kosmetik zur Gewebestraffung bekannt ist. 500-1000mg pro Tag. Es verhindert den Abbau von Kollagen Typ 2 und fördert den Aufbau mithilfe von Vitamin C. NAC und Vitamin C kann deshalb super kombiniert werden. Man spricht von einer gleichen bis doppelten Menge Vitamin C zu NAC. NAC kann bei jeglichen Hautbeschwerden, Asthma, Heuschnupfen verwendet werden. Es blockiert Il4 und damit die IgE Antikörperproduktion. Stichwort Skorbut: Kollagen kann sich nur bilden wenn Vitamin C, Eisen und Sauerstoff vorhanden (Hydroxylierung, Prolinhydroxylase benötigt Vitamin C)

    • Warum diese ganzen Schwefelprodukte (Sulfat) funktionieren, erkläre ich zu einem späteren Zeitpunkt. Manchen Menschen mangelt es an Schwefel und damit können bestimmte Reaktionen nicht stattfinden. Vorerst sollten wir das Darm-Mikrobiom aufbauen und dafür sorgen, dass H2S (Schwefelwasserstoff) durch Darmbakterien in einem richtigen Maß und Rhythmus entsteht. Um das zu erreichen folge einfach dem Darmplan. Easy!

  • B Vitamine (B6) und oder PQQ (Pyrrolochinolinchinon) sind zu empfehlen. Denn wir müssen unsere Mitochondrien stärken und regenerieren. Studien schreiben von bis zu 20mg pro Tag. PQQ ist wichtig wenn man anfängt seine Ernährung in Richtung Steinzeit/Keto umzustellen, denn dadurch ändert sich der Energiestoffwechsel in deinen Mitochondrien. Genau das machen wir in diesem Darmplan durch die Ernährungsumstellung.

    • Zu den B-Vitaminen und PQQ macht es Sinn Zink-Carnosin zu ergänzen. Hier geht es wieder um Oxidation im Darm und unseren Blutgefäßen. Denn durch die Ernährungsumstellung in diesem Plan verändert sich dein Blutzuckerspiegel und damit die Glykierung und AGE Bildung. Studien zeigen bis zu 200mg pro Tag.

  • Vitamin D3: Der Fokus liegt hier auf dem Darm-Mikrobiom, der Schleimhaut und dem Immunsystem. Es liegen genügend Studien vor, die eine positive Wirkung untermauern. Das Vitamin D3 Sulfat der Sonne ist hier nicht gemeint. Davon sollten wir allerdings so viel bekommen wie möglich! Das wird in folgenden Blogs noch relevant werden. Die aktive Formen stammen aus dem Sonnenlicht. Lachs und andere Meeresnahrung sind hier zu bevorzugen.

    • 4000 IE pro Tag. Es wurden durchaus höhere Mengen wissenschaftlich erprobt und können ohne bedenken eingenommen werden (10.000 IE). Kann man genug Sonnenlicht bekommen? :)

    • K2 zu Vitamin D nicht vergessen. Vitamin K kann ergänzt werden, sollte aber auch durch die Darmbakterien aufgebaut werden. Deshalb entscheidet dein Darm-Mikrobiom und welche Bakterien vorhanden sind. Auch wenn einige Arbeiten vorliegen, die zeigen dass unsere Darmzellen das K nicht aufnehmen können. Ich empfehle dir deshalb jegliche fermentierte Produkte. Außerdem schützt es das Herz und die Gefäße...Das Vitamin D sorgt für eine Kalzium Absorption ins Gewebe. Das Vitamin K unterstützt dabei. Häufig landet Kalzium in Gefäßen und lagert sich hier an Energiemangelstellen ab. Deshalb die Verbindung zu Herz-/Gefäßerkrankungen...Studien belegen hier positive Effekte bei Arteriosklerose. Eine gesunde Gefäßwand ist reich an Vitamin K2. Eine Gefäßwand mit Ablagerungen (Plaques) hat einen K2 Mangel. Deshalb auch die Verbindung zu Herzgefäßerkrankungen. Ein gesunder Darm, mit den richtigen Darmbakterien produziert Vitamin K, welches dann über die Gallenblase mithilfe des Enzyms VKOR das K noch ein mal modifiziert (wird zu Vitamin K Hydroquinon). Ohne Gallensäure keine Vitamin K Aufnahmen im Dickdarm und folglich K2 Mangel. Pro Tag können 45mcgs eingenommen werden. Vitamin K also Quinon ist mit Q10 entwicklungsbiologisch verwandt.

  • Außerdem sinnvoll Vitamin A, Vitamin B12, Folat, Eisen, Magnesium, Selen und Zink aber:

    • Ich empfehle dir hiervon Magnesium und Zink. In der Regel werden all diese Dinge von den Darmbakterien für unseren Körper aufgebaut oder über die Nahrung aufgenommen (Steinzeiternährung!: Was wir essen entscheidet und deshalb auch der Darmplan!)

      • Magnesiummalat oder -citrat: Wenn wir die Ernährung umstellen kann es sein, dass man zur Verstopfung neigt oder sich Symptome der Energieschwäche etc. zeigen. Am besten sollte Magnesium (800mg-1200) am Abend eingenommen werden und bei akutem Mangel zusätzlich morgens 400mg. Magnesium mittags einzunehmen halte ich für kontraproduktiv. Es mit Vitamin D einzunehmen macht auch keinen Sinn. Citrat hilft da das Kation an Wasser bindet und so über die Osmose aufgenommen werden kann. Durch die Wasserbindung hilft es auch bei Verstopfung. Magnesium L-Threonat ist übrigens effektiver bei neurologischen Beschwerden (MS etc.) Magnesium muss im Körper an Wasser gebunden sein, um biologisch wirken zu können. Mg ist an ATP gebunden. D.h. überall wo ATP ist, ist auch Mg. Überall wo kein Mg ist, ist auch keine Energie. Mg+ als auch Ph sind wichtig für Carboxylierungen und Phosphorylierungen wichtiger Lipide der Zellmembran oder ganzer Rezeptoren. Ein Mangel an Mg+ bedeutet ein Signalisierungsproblem! Mg sorgt für Entspannung unserer Muskulatur. Darunter fällt auch unsere Gefäßmuskulatur, denke Bluthochdruck! Verlieren wir Wasser oder Urin dann verlieren wir Mg. Genau das zeichnet Diabetiker aus und eine Insulinresistenz. Mit dem Beginn des Signalisierungsproblems startet der Mg- und Wasserverlust und danach die Insulinresistenz. Wie schon öfters erwähnt geht es um das Gehirn. Denke an Mg Mangel im Gehirn! Was wenn die Signale nicht richtig übermittelt werden. Rezeptoren geschädigt?!

      • Die Haut sollte hier nicht vergessen werden. Epsom Salz und andere Bäder können verwendet werden. Bei starkem Magnesiummangel kann hier Mg über die Haut aufgenommen werden. Dieses Thema wird stark diskutiert. Ich habe viel Zeit in der östlichen Medizin verbracht und hier wird immer noch viel mit Ölen und der Haut gearbeitet...Es wird dir bei Hautbeschwerden helfen (Ekzeme, Psoriaris...), Immunerkrankungen etc.

  • Aminokomplex: Glycin, Prolin, Cystein, L-Glutamin. Glutamin hilft beim und schützt die Schleimhaut, in dem es Entzündungsfaktoren reduziert. Es stimuliert die enterale Proteinbiosynthese in der intestinalen Schleimhaut und schützt die Enterozyten vor der Apoptose (Rao, Samak, 2012). Derzeit ist Glutamin die wirksamste Substanz zur Reduzierung eines intestinalen Permeabilität (Rapin, Wiernsperger, 2010, Li et al., 2004). Es reduziert die IgA, ein Antikörper der auf Pathogene, Viren im Darm reagiert! Da wir reichlich über die Nahrung zu uns nehmen, kann hier von 2-10g pro Tag eingenommen werden. Beim Kauf sollte auf L-Glutamin geachtet werden. Es ist Futter für schwache Darmzellen und macht bei Entzündung und jeglichen Allergien Sinn!

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