Frau: Warum dein Zyklus dein Energie-Manager ist – und nicht dein Feind! Fettabbau und Energetik Teil 1
- Phil

- Aug 27
- 4 min read
Denkst du, dein Zyklus macht dich einfach nur launisch oder müde? Falsch gedacht! Dein Körper schaltet bewusst zwischen Sparflamme & Feuer-Modus – gesteuert von Östrogen, Progesteron und deinen Mitochondrien. 💥 Wenn du verstehst, wie das funktioniert, erkennst du: Dein Zyklus ist eigentlich dein eingebautes Biohacking-System!
In diesem Beitrag soll es um den Zyklus der Frau gehen, aus der Perspektive Energiemanagement, Östrogen und Progesteron, als auch die Bedeutung der Mitochondrien und Sauerstoff sollen in kommenden Teilen klar gemacht werden.
Es wird sehr spannend und gleichzeitig wichtig!
Der Zyklus besteht im Grunde aus Phasen von Hormonpeaks und Hormontiefs, welche sich dementsprechend auf den Körper auswirken!
Häufig wird dabei vergessen, warum der Körper sowas überhaupt macht!
Der Körper will dich nicht bestrafen, der Körper will dich regulieren, dich energiesensibel gegenüber Umweltsignalen machen!
Darauf gehe ich nun ein!
Viel Spaß
Am Ende gibt es eine Zusammenfassung: Kurz, knapp, einfach!
Zyklus, Hormone & Energie: Was in der Follikel- und Lutealphase wirklich passiert
Follikelphase – die Zeit des Östrogenanstiegs
In der frühen Follikelphase ist die Produktion von Steroidhormonen in den Eizellen noch gering.
Mit dem Annäherung an den Eisprung steigt die Östrogenproduktion stark an.
Parallel nimmt auch die Steroidhormonproduktion insgesamt zu.
👉 Effekt auf den Körper:
Die Energieproduktion ist zu Beginn eher niedrig.
Mit dem Anstieg von Östrogen wird der Stoffwechsel aktiver!
Wichtig: Es geht weniger um mehr ATP-Produktion, sondern um eine höhere Energiesensibilität – der Körper reagiert effizienter auf vorhandene Energie. In anderen Worten er hört besser zu!
Lutealphase – das Zusammenspiel von Östrogen & Progesteron
Nach dem Eisprung steigen sowohl Östrogen als auch Progesteron deutlich an.
Während Östrogen bereits hoch ist, sorgt das Corpus luteum für einen starken Progesteronanstieg.
👉 Häufig wird falsch dargestellt, dass „nur Östrogen hoch“ sei – tatsächlich ist Progesteron das dominierende Hormon der Lutealphase.
Wichtig:
Anhand vom Stoffwechsel wird hier schön ersichtlich, wie die Frau in ihrer Energetik variiert. Zu erst Sparflamme, dann nimmt das Feuer langsam zu und bleibt dann durch Progesteron erhalten. Progesteron kann als Holz betrachtet werden, welches das Feuer am Leben hält!
Du kannst dir also denken was unter einem Progesteron Mangel passiert?
Oder unter einem Östrogenmangel, oder auch Überschuss etc.?
Was lernen wir daraus?
Wenn der Stoffwechsel nicht brennt, dann brennst du nicht. Deine Lichter sind aus. Deine Energetik ist aus. Du bist ineffizient.
Lies hier mehr über den Stoffwechsel.
Stell dir die Jahreszeiten vor. Es gibt Zeiten der Fülle, des Überschusses und es gibt Zeiten des Mangels. In anderen Worten gibt es Zeiten mit viel Energie und Zeiten mit weniger Energie!
Der Körper muss immer den entsprechenden Energiesignalen aufmerksam bleiben. Bedeutet unser Körper schaut ständig, wie viel Energie es gerade in unserer Umwelt gibt!
Deutet er entsprechende Signale eines Energiemangels wird er Energie speichern.
Dies entspricht der Lutealphase bzw. dem Progesteron!
Dafür benötigt er das Fettgewebe!
Bei Interesse erkläre ich dir die ganze Thematik auch gerne persönlich. 1 zu 1
Die Korrelation zwischen Übergewicht, Stoffwechsel, Hormonen, Fasten und Fruchtbarkeit!
Es gibt auch eine PDF zum Thema. Diese kannst du dir auch sichern.
In dieser wird ebenfalls alles erklärt!

Östrogen & Durchblutung
Östrogen wirkt vasodilatatorisch: es erweitert kleine Arterien und Kapillaren.
Ergebnis: bessere Durchblutung und Sauerstoffversorgung vieler Gewebe.
Östrogen & Gewebe
Fördert Wasser- und Gewebeeinlagerungen.
Dies kann die Diffusionsstrecke für Sauerstoff minimal verlängern.
Aber: Dieser Effekt ist geringfügig und verändert den Sauerstoffanteil im Gewebe nicht wesentlich.
👉 Zusammengefasst:
Follikelphase: Östrogen steigt → Energiesensibilität nimmt zu.
Lutealphase: Progesteron übernimmt → stabilisiert den Zyklus, ergänzt Östrogen.
Östrogen im Körper: verbessert Durchblutung & Sauerstoffversorgung, fördert aber auch leichte Wassereinlagerung.
Um noch mal auf die Jahreszeiten zurückzukommen, wann glaubst du liegt in einem natürlichen Zyklus mehr Östrogen vor? Sommer oder Winter?
Wann bist du energetisch gefüllter?
Wie war das mit dem Frühling und den Hormonen?

Dies ist nun die Grundausgangslage
Hormone verändern sich im Rhythmus des Tages und des Monates.
Warum schütten wir am morgen bis zum frühen Vormittag Steroidhormone aus?
Warum im Sommer mehr und im Winter statistisch weniger?
Was sehe ich, was du noch nicht siehst!?
Warum macht es dein Körper?
Um Energiesensibel zu bleiben und Schäden zu vermeiden!
Stell dir folgendes vor:
Du isst den ganzen Monat gleich, nämlich morgens ein Müsli mit Haferflocken und Proteinpulver. Glaubst du das Müsli wirkt jeden morgen gleich? Glaubst du das Müsli wird jeden Tag gleich verdaut/verstoffwechselt?
Nein!
Warum? Weil deine Hormone variieren!
Stell dir weiteres vor!
Deine Speisekammer repräsentiert dein Fettgewebe.
Es gibt Tage da gehst du mehr in die Speisekammer und Tage an denen brauchst du die Speisekammer nicht. Die Speisekammer wird von selbst mehr und weniger. Dabei hat es gar nichts damit zu tun, wie viel Einkäufe du in die Speisekammer getragen hast oder wie viel du heraus genommen hast, um Essen zuzubereiten!
Der Punkt ist, das Fettgewebe unterliegt deinem monatlichen Hormonzyklus. Doch was vergessen wird, das Fettgewebe ist nicht nur eine unnötige Speisekammer für Notfälle!
Das Fettgewebe ist mit daran beteiligt deinen Hormonrhythmus zu steuern, balancieren, zu regulieren!
Hier verbinde ich mit dir gemeinsam das Thema Fettabbau, Hormone, Menopause, Stoffwechsel und Mitochondrien!
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